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Jahresbericht 2009 - Betreuungsverein
Im 18. Jahresbericht seit Bestehen des SKFM-Betreuungsvereins legen wir Ihnen
die wichtigsten Informationen aus dem Berichtsjahr 2009 vor.
Die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Mitglieder im Bereich der gesetzlichen
Betreuung bildet das Hauptgerüst des SKFM St. Wendel. Eine beträchtliche Anzahl
unserer Mitglieder übt das Ehrenamt als gesetzlicher Betreuer für eine oder
mehrere betroffene Personen aus. Diesen Menschen möchten wir ganz herzlich für
Ihr freiwilliges Engagement danken. Im Jahre 2009 konnten neben den bereits
bestehenden Betreuungen 36 neue Betreuungen an ehrenamtliche Betreuer durch uns
vermittelt werden.
Es ist nicht selbstverständlich, ein derart schwieriges Ehrenamt mit
einer damit verbundenen hohen Verantwortung, zu übernehmen. Eine
gesetzliche Betreuung erfordert oftmals die Fähigkeit sich in
schwierige Sachverhalte einzuarbeiten, welche die betreute Person
nicht selbst bewältigen kann. Hinzu kommt die Tatsache, dass eine
Vielzahl der betreuten Personen an psychischen, seelischen und
geistigen Erkrankungen leiden. Dies erfordert ein großes Maß an
Empathie. Aus diesem Grund nehmen auch zunehmend Betreuer aus dem
familiären Umfeld unsere Hilfe in Anspruch, ohne die einige nicht mehr
in der Lage wären, die Betreuung weiterzuführen. Ihnen steht der SKFM
St. Wendel selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.
Nicht zuletzt die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht, der
Betreuungsbehörde, vielen sozialen Diensten und Einrichtungen
ermöglicht dem SKFM St. Wendel seinen gesetzlichen Auftrag in der
Querschnittsarbeit gemäß § 1908f BGB zu erfüllen. In unserem
Landkreis stehen wir im Rahmen von Informationsveranstaltungen und als
Referenten über das Betreuungsrecht und Vorsorgevollmachten vielen
Einrichtungen zur Verfügung. Mit Stolz können wir sagen, dass der SKFM
St. Wendel in Sachen gesetzlicher Betreuung und Vorsorge für viele
Menschen und Institutionen ein bekannter Ansprechpartner geworden ist.
Der SKFM St. Wendel ist ein christlich orientierter und motivierter
eigenständiger Verein und ist Mitglied im „SKM-Katholischer Verband
für soziale Dienste in Deutschland e. V.“ und im „SKM-Katholischer
Verein für soziale Dienste - Diözesanverein Trier e. V“. Die
Mitgliedschaft im SKFM St. Wendel ist aber nicht an eine
Religionszugehörigkeit gebunden. Unsere Tätigkeit ist ausgerichtet an
der Hilfebedürftigkeit von Menschen, unabhängig von deren ethnischer
oder religiöser Zugehörigkeit.
Mitglieder
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2008
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2008
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Mitgliederstand am 01.01.
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271
|
278
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Mitgliederstand am 31.12.
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278
|
274
|
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Frauen
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172
|
168
|
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Männer
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106
|
106
|
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als Betreuer aktiv tätig
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133
|
119
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Vorstand
Dem Vorstand gehören zur
Zeit an:
| Horst Schreiter |
1. Vorsitzender |
| Bernd Walter |
2. Vorsitzender |
| Abt Makarios Hebler |
geistlicher Beirat |
| Wilma Ganz |
Schriftführerin |
| Helmut Brandt |
Schatzmeister |
| Klara Feld |
Beisitzerin |
| Rudi Schmidt |
Beisitzer |
| Dr. Johannes Engel |
Beisitzer |
| Alois Wilhelm |
Beisitzer |
Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle befindet sich in der Domgalerie,
Luisenstraße 2, in St. Wendel.
Als hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt
der SKFM Frau Bärbel Spohn, Dipl. Sozialarbeiterin (Vollzeit), Herrn Michael
Paulus, Bankkaufmann (Teilzeit) und Herrn Rafael Mrugalla, Dipl. Sozialarbeiter
(Vollzeit). Frau Helga Pieper unterstützt die hauptamtlichen Mitarbeiter, den
Vorstand und den Verein als Verwaltungsmitarbeiterin. Sie ist stundenweise
beschäftigt.
Veranstaltungen
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2008
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2009
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Mitgliederversammlung
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1
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1
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Meditationsnachmittage in der
Abtei Tholey
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1
|
1
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Sonstige (Sommerfest)
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1
|
1
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Öffentlichkeitsarbeit
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2008
|
2009
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Rundbriefe "BRIEF"
(Mitteilungsblatt an alle Mitglieder, Informationsträger,
soziale Institutionen und Multiplikatoren, Auflage: ca. 440)
|
4
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3
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Pressemitteilungen als
Veranstaltungshinweise und Berichte
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23
|
24
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Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei
der Saarbrücker Zeitung, dem Blickpunkt, dem Wochenspiegel, dem
Paulinus und den Gemeinden im Landkreis St. Wendel für die
Veröffentlichungen unserer Presseartikel.
Aufgaben nach § 1908 f BGB
(gewinnen, beraten, schulen, betreuen von
ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern und Bevollmächtigten)
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Ehrenamtliche Betreuungen |
2008 |
2009 |
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Ehrenamtliche Betreuer im Verein |
133 |
119 |
Der SKFM verfügt momentan über 119 ehrenamtliche Betreuer, die
aktiv eine oder mehrere Betreuungen führen. Davon sind 60 ehrenamtliche Betreuer
außerhalb des eigenen Familienkreises tätig und betreuen ihnen vorher nicht
bekannte Menschen. 59 ehrenamtliche Betreuer führen Betreuungen innerhalb ihres
Familien- und Bekanntenkreises. Zunehmend beobachten wir, dass diese sog.
Familienbetreuer sich immer öfter an den SKFM wenden. Die Ursache vermuten wir
im immer komplizierter werdenden „Alltagsgeschäft“ des Betreuungswesens.
Weiterhin verfügt der SKFM über einen „Pool“ von 32 Personen, die den Verein
momentan durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen und bereit sind, bei geeigneten
„Fällen“, eine oder mehrere ehrenamtliche Betreuungen zu übernehmen.
Vermittlungen
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2008
|
2009
|
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1.
Anfragen zur Übernahme von Betreuungen im gesamten Jahr
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71
|
77
|
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2.
an Ehrenamtliche vermittelt
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47
|
36
|
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3.
Betreuungen an Vereinsbetreuer vermittelt
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19
|
16
|
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4.
Betreuung war nicht erforderlich
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1
|
3
|
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5.
Sonstiges
|
3
|
2
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6.
Vermittlung an Berufsbetreuer
|
-
|
20
|
Zu 1.
Anfragen an den Verein z. B. durch das Gericht, Betreuungsbehörde,
Einrichtungen, andere Betreuer und Angehörige.
Zu 2.
Ehrenamtliche sind Mitarbeiter des Vereins, auch Familienangehörige,
die neu gewonnen werden konnten. Unter Vermittlung verstehen wir, wenn
dem Gericht oder der Betreuungsbehörde ein Betreuer genannt wird, auch
wenn die Bestellung noch nicht erfolgte.
Zu 4.
Die Betreuung ist z. B. nicht erforderlich, wenn soziale Hilfen
gefunden werden, durch die die Angelegenheiten des Betroffenen
geregelt werden können oder der Betroffene verstirbt.
Zu 5. Hierzu zählt z. B., wenn die Betreuung vom Gericht
abgelehnt oder aufgehoben wurde oder ein Betreuerwechsel nicht
erforderlich war oder die Anfrage nicht von uns vermittelt werden
konnte.
Zu 6. Da nicht jede zu vermittelnde
Betreuung geeignet ist, von einem ehrenamtlichen Betreuer geführt zu
werden, müssen Sie an Berufsbetreuer vermittelt werden.
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Statistik zur Beratung |
| Beratung allgemein |
Beratung Betreuung |
| telefonisch |
Büro |
telefonisch |
Büro |
Post |
| 130 |
44 |
277 |
115 |
31 |
| Beratung
Vollmacht |
Beratungskontakte in der
Vermittlung |
| telefonisch |
Büro |
Post |
Telefon |
Hausbesuch |
Büro |
Post |
| 45 |
15 |
10 |
255 |
5 |
10 |
37 |
Unser
Beratungsangebot umfasst sowohl die Einführung des ehrenamtlichen
Betreuers in seine Aufgaben im Rahmen der Betreuung, als auch die
Begleitung und Unterstützung des ehrenamtlichen Betreuers während des
ganzen Betreuungszeitraums. Die Beratungstätigkeit des SKFM
erstreckt sich mittlerweile nicht nur auf Bereiche des
Betreuungsrechts und der Vorsorgemöglichkeiten. Zunehmend werden wir
auch zu sozialrechtlichen Themen angefragt. Dies betrifft insbesondere
Fragestellungen und Unklarheiten zum Kranken- und
Pflegeversicherungsrecht. Steigend ist der Bedarf an
Informationsmaterial und Broschüren zum Betreuungsrecht und zu
Vorsorgemöglichkeiten, die wir gerne an interessierte Menschen
weitergeben. Das zum 01.09.2009 verabschiedete neue
Patientenverfügungsgesetz hatte erwartungsgemäß zu einem erhöhten
Informationsbedarf geführt.
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Fortbildung/Erfahrungsaustausch
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2008
|
2009
|
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" TREFFs" (
Erfahrungsaustausch in St. Wendel)
|
9
|
13
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Fortbildung mit Referenten
|
2
|
3
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Schulung für Betreuer (1 x 5
Veranstaltungen)
|
1
|
1
|
Die „TREFFs“ dienen dem Erfahrungsaustausch und der
Fortbildung für Betreuerinnen, Betreuer und Bevollmächtigen. Wir
konnten im Jahr 2009 namhafte Referenten zu verschiedenen Themen
(Patientenverfügung, Psychiatrische Erkrankungen und Demenz) gewinnen.
Des Weiteren bieten unsere hauptamtlichen Mitarbeiter
Informationsabende zu betreuungsrechtlichen Themen an. Unsere
Schulungsreihe erfreut sich nach wie vor einer großen Resonanz. Die
Schulung umfasst 5 Einheiten und bereitet interessierte Menschen auf
eine Tätigkeit als ehrenamtliche Betreuer vor. Im Jahr 2009 haben 20
Personen unsere Schulung besucht. Einige davon haben danach eine
ehrenamtliche Betreuung übernommen.
Die
Fortbildungsveranstaltungen werden zum Teil in Zusammenarbeit mit der
Katholischen Erwachsenenbildung angeboten.
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Öffentlichkeitsarbeit
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2008
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2009
|
|
Referententätigkeit des hauptamtlichen Mitarbeiters
|
10
|
6
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In der Referententätigkeit außerhalb unserer
„TREFFs“ bemühen wir uns, den interessierten Menschen einen Überblick
darüber zu verschaffen, was eine gesetzliche Betreuung ist, welche
Möglichkeiten es gibt, mit einer Vorsorgevollmacht und
Betreuungsverfügung vorzusorgen und wie dieses im Verhältnis zu der
Patientenverfügung steht. Erfahrungsgemäß ist es wichtig den Menschen
differenziert die Unterschiede zu erklären. Viele Menschen nehmen
unser Angebot wahr, sich später in einem Einzelgespräch ausführlich
beraten zu lassen.
Aufgaben nach § 7 VBVG
(hauptamtliche Führung von
Betreuungen) |
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Vom hauptamtlichen
Querschnitt-Mitarbeiter geführte Betreuungen
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2008
|
2009
|
|
Im Berichtsjahr insgesamt
geführte Betreuungen
|
9
|
9
|
|
davon aus den Vorjahren
übernommen
|
8
|
9
|
|
neue Betreuungen im
Berichtsjahr
|
1
|
0
|
|
im Berichtsjahr an andere
Betreuer übertragen
|
0
|
0
|
|
im Berichtsjahr beendete
Betreuungen
|
0
|
1
|
|
in das neue Jahr übernommene
Betreuungen
|
9
|
8
|
|
|
|
Von den Vereinsbetreuern geführte
Betreuungen
|
2008
|
2009
|
|
In Berichtsjahr insgesamt
geführte Betreuungen
|
95
|
90
|
|
davon aus den Vorjahren
übernommen
|
69
|
74
|
|
neue Betreuungen im
Berichtsjahr
|
26
|
16
|
|
im Berichtsjahr an andere
Betreuer übertragen
|
4
|
3
|
|
im Berichtsjahr beendete
Betreuungen
|
17
|
13
|
|
in das neue Jahr übernommene
Betreuungen
|
74
|
74
|
Im Jahr 2009 wurden über 200 Betreuungen durch haupt-
und ehrenamtliche Mitarbeiter des SKFM St. Wendel e. V. geführt.
In 77 Fällen wurden wir angefragt eine ehrenamtliche Betreuung
zu vermitteln. Dies ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden, da in jedem
einzelnen Fall eine Auswertung erfolgen muss, ob diese Betreuungen auch von
„unseren Ehrenamtlern“ übernommen werden können. Neben den fachlichen und
örtlichen Kriterien muss es auch menschlich zwischen dem zu Betreuenden und dem
Betreuer passen. 36 Betreuungen konnten schließlich an ehrenamtliche Betreuer
vermittelt werden. Es wird deutlich, dass wegen verschiedener Schwierigkeiten
nicht alle vom Gericht als ehrenamtlich angesehene Betreuungen tatsächlich
ehrenamtlich geführt werden können. Wir bemühen uns aber trotzdem für jede
Anfrage zur Übernahme einer Betreuung einen geeigneten ehrenamtlichen Betreuer
zu finden. Sollte dies mal nicht möglich sein, hat der Verein auch die
Möglichkeit, schwierige Betreuungen durch seine hauptamtlichen Mitarbeiter zu
übernehmen. In diesem Jahr haben wir verstärkt den Kontakt zu unseren
Berufskollegen - den Berufsbetreuern im Landkreis - gesucht und auch Betreuungen
an diese vermittelt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals
bei allen ehrenamtlichen Betreuern für ihr Engagement und ihren
Einsatz für die betroffenen Menschen.
Ein Betreuungsverein wie der SKFM St. Wendel hat die
gesetzliche Aufgabe den ehrenamtlichen Betreuern Hilfe und Halt zu
bieten, sie fortzubilden, Ansprechpartner und Berater zu sein. Im
Rahmen des Erfahrungsaustausches und diversen
Fortbildungsveranstaltungen versuchen wir unsere ehrenamtlichen
Betreuer „auf dem Laufenden“ zu halten und bieten auch Sprechzeiten im
Büro oder telefonisch an.
Wir vertrauen darauf, dass wir mit Gottes Hilfe und
der Tatkraft der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter auch im Jahr
2010 dem Wohle der uns anvertrauten Menschen gerecht werden.
St. Wendel, im Januar 2010
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